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19. märz 1996 – 19.märz 1997
es gehört mut dazu sich seiner vergangenheit zu stellen ich wusste nicht, dass ich mutig bin. neu denken, neu gehen lernen; die gestutzen flügel langsam wachsen lassen.
die stümpfe schmerzen jeder millimeter wachstum brennt wie feuer. offengelegte wunden sind schutzlos. die klage bleibt im halse stecken, kann nicht heraus, der mund verklebt.
was bleibt tränen und traurigkeit rühr mich nicht an jede berührung ist schmerzhaft
wo bleibt der trost?
tagebücher, geschrieben, skizzen gezeichnet, aquarelliert. 12 bücher stehen für ein lebensjahr für gefühle, ereignisse, erlebnisse, gedanken, für rückblick und einblick in vergangenheit. analyse und erinnerung an kindheit. jeder tag erhielt ein zeichen, verbindet sich mit der gegenwart, wird sichtbar in einer kette aus 365 teilen, endlos gefertigt. die bücher verschlossen, entdecken sich in bild und ton. geben verborgenes frei, erhellen die black box.
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